FOTO: M. Kaiser
FOTO: M. Kaiser

 

Nenne Dich doch Schreibtischler, riet mir der Hamburger Dichter Andreas Greve. Darauf wäre ich bis ans Ende meiner Tage nicht gekommen. Mein Beruf ist die Synthese meiner Erfahrung als Dozent in der Erwachsenenbildung, Redakteur der Zeitung graswurzelrevolution, Fernsehjournalist für den NDR, Pressereferent der Hamburgischen Krankenhausgesellschaft, Leiter des Medienbüros des Exzellenzcluster Entzündungsforschung der Universität Kiel und als Tischler. Seit Februar 2015 mache ich möbel & texte.

Stefan Moes

 

 

Hier wächst zusammen, was zusammen gehört.

Schreiben und Schreinern haben mehr gemeinsam als die erste Silbe.

Handwerkskunst zählt, ebenso der Gebrauchswert. Der Idee folgt die Recherche, die Form folgt der Funktion.

Als Schreibtischler will ich etwas Gültiges und Bleibendes schaffen. Die Möbel und Texte aus meiner Werkstatt sind Unikate.

Schön, damit sie gebraucht werden, in Gebrauch, weil sie schön sind.


Neun Gebote und eine Vermutung. Journalismus wie PR erfordern dreierlei: Content, Content, Content. Recherche wird aus gutem Grund groß geschrieben. Lang kann jeder, kurz ist die Kunst. Nicht einmal in der PR gibt es eine heile Welt. Und einfache Wahrheiten erst recht nicht. Gefühligkeit erzeugt Abwehr, Fakten erzeugen Gefühle. Ein Journalist macht PR nur, wenn er PR macht. Nur Wiskey pur. Es geht immer noch besser.

Möbel zu bauen, wirkt auf den ersten Blick einfacher.

Handwerk. Alles andere ist keine Kunst