Was kostet der Verzicht auf Liebe?

 

Eine Art Selbstvergewisserung.

 

Ein Blog ist ja auch ein Tagebuch; also an mich gerichtet. Wer schon mal was zum Thema Pandemie aus der unteren Schublade gelesen hat, kann sich mit etwas anderem beschäftigen.


Sechs Vereine der englischen Premier League weigern sich, in die Super League zu wechseln. Liverpools Manager Jürgen Klopp beschwert sich, die Eigentümer des Fußballs, vor allem Öl-Milliardäre aus den Emiraten, forderten immer mehr Spiele. Die meisten Fans haben die englischen Vereine in Asien. Aber noch trägt der FC Liverpool seine Heimspiele an der Anfield Road aus.

 

Das Conora-Virus breitet sich seit Januar 2020 in Europa aus. Mittels Verordnungen und Strafandrohungen setzen die Behörden Anti-Pandemiemaßnahmen durch. Der Träger des Bundesverdienstkreuzes, der Virologe Prof. Dr. Christian Drosten, vermutete, es könnten Maßnahmen nötig werden, die in China erfolgreich waren und hier nicht durchsetzbar seien. Die Bevölkerung belehrt ihn eines Besseren: die Mehrheit fordert einen weiter gehenden Verzicht auf Bürgerrechte. Vertrauen oder Misstrauen in die Politik: darum geht es weniger als um Vertrauen in die Wissenschaft. Man hält sie für unpolitisch. Wie abenteuerlich heutzutage gedacht wird, zeigte vor kurzem ein Physiker in der ZEIT, der behauptete, das Virus zwinge zu einer bestimmten Haltung. Das sei keine politische Entscheidung. Dann wundert auch die Angst vor dem wütenden Virus nicht.

 

Auch diese Krise dreht sich um Geld. Wenige Menschen (Männer) weltweit horten immer mehr davon. Sie sehen sich auf Konferenzen, bei Festen auf ihren Anwesen und in den Logen der Sportunternehmen. So sichern sich Wenige einen Einfluss, den Privatpersonen nicht haben sollten. Kaum jemand bestreitet den Einfluss von Bill Gates. Längst müssten Reporter recherchiert haben, wie internationale Organisationen von Privatleuten mitfinanziert und mitregiert werden.

 

Die Auswirkungen der ökonomischen Konzentration zeigen sich unten, wo ebenfalls Macht konzentriert wird. en. Garantierte Grundrechte der Bürger futsch. Die Moral steht Kopf. Beamte lesen gute Bücher, während andere mit Berufsverboten die Kosten der Pandemie tragen. Auch das wirkt weiter.

 

Die Regierung betont immer wieder, ihre Politik sei alternativlos. Sie wünschen keine Diskussion.

 

Für die Pflegenden gab es zwar den Beifall von den Balkonen. Aber keine Qualifizierungsoffensive für die Mitarbeiterinnen, die immer mehr Menschen mit multikausalen Schäden zu versorgen haben. Und bessere Tarife ebenso wenig. Auch der Bettenabbau der Krankenhäuser soll weitergehen. Das halbe Land, die Schulen, die Unis, stehen still, damit die Krankenhauskonzerne mit der Ausrichtung ihres Angebots auf Reiche, wie die Scheichs, und ihre Verknappungspolitik fortsetzen können.

 

Sollte aber, wofür viel spricht, Corona erst der Anfang sein von Naturereignissen im Gefolge der Klimakrise, dann ist die nächste Pandemie absehbar. Wir werden dann schlechter gerüstet sein.

 

So können wir festhalten: statt Menschen stark zu machen, lösen Politiker soziale Sicherheiten auf, zwingen mit der Digitalisierung alle Lebensbereiche zur Neuorganisation und und und. Viele Probleme können die Intelligenz herausfordern, wie Bazon Brock hervorhebt. Aber sie machen auch ein flaues Gefühl in der Magengegend.

 

Eine Krise ohne jede Vision. Einzig mit der Hoffnung auf verträgliche Impfstoffe und die Bereitschaft auf Kunst, Sport, Musik, auf Spontaneität, Freundschaft und Liebe zu verzichten. Dabei beweist sich weltweit: nur soziale Sicherheit stärkt gegen das Virus. Stattdessen diskutieren Arm und Reich die Super League.

 

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Es heißt, Deutsche lösten, wenn sie Revolution machten, eine Bahnsteigkarte, bevor sie den Bahnhof stürmten. Heute wissen sie nicht, wo in der Shoppingmall, die sie stürmen, die Bahngeleise sind. Die Revolution ist - von oben kommend - gerade abgefahren.